Ruanda-Zentrum und Büro für Afrika-Kooperationen
Die Universität Koblenz pflegt zahlreiche Beziehungen zu Universitäten, Behörden und Organisationen in Afrika, wobei Kenia, Madagaskar, Ruanda und Südafrika fachbereichsübergreifende Schwerpunktländer sind.
Die Zusammenarbeit in Projekten, Forschung und Lehre betrachtet global-aktuelle Themengebiete: Biodiversität, Ernährungssicherung, Existenzgründungen, Kulturelles Erbe, Klimawandel, Personalmanagement, Ressourcenschutz, Sprache und auch Verbreitung von Tropenkrankheiten.
Das Ruanda-Zentrum und Büro für Afrika-Kooperationen ist Ansprechpartner für die wissenschaftliche Kooperation und die konkrete Entwicklungszusammenarbeit mit afrikanischen Ländern und speziell mit Ruanda - dem Partnerland von Rheinland-Pfalz. So schafft es eine intensive Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis. Dabei sollen bisherige Forschungsergebnisse sichtbar und für Partnerschaftsvereine, für die zahlreichen Partnerschulen sowie für Wirtschaft, Politik und Verwaltung nutzbar gemacht und neue Forschungskooperationen und Projekte initiiert werden.
Vor Ort in Ruanda betreibt das Ruanda-Zentrum und Büro für Afrika-Kooperationen eine Forschungsstation mit Labor, Bibliothek, Arbeits- und Seminarräumen sowie Gästezimmern und bietet so Angehörigen und Alumni der Universität ideale Bedingungen für Feldforschungen oder Abschlussarbeiten. Zahlreiche Studierende und Doktoranden nutzen diese bereits im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten.
Des Weiteren finden Sie Unterstützung bei der Vermittlung von Auslandssemestern oder -praktika an unseren afrikanischen Partneruniversitäten. Im Rahmen der Hochschulpartnerschaften mit der University of Rwanda (Ruanda), mit der Université de Mahajanga (Madagaskar) und der University of Western Cape (Südafrika) gibt es die Möglichkeit, ein Auslandssemester im Masterbereich der BioGeowissenschaften durchzuführen. Natürlich beraten und unterstützen wir auch interessierte Studierende aus anderen Fächern, die sich für einen Auslandsaufenthalt in Afrika interessieren.