Schwerpunkte in der Lehre
Die Lehrinhalte richten sich in der Regel nach dem Thema des Arbeitsbereichs. In den an der Universität Koblenz üblichen Lehrformaten kommen gesellschaftliche Voraussetzungen und Praktiken der Aneignung und Übertragung von Vergangenheit als und in Geschichte in den Blick. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Transformationsprozessen von Geschichtskulturen in vormodernen und modernen Gesellschaften, die im besonderen Maß den (re)konstruktiven Charakter von Geschichte sichtbar machen, und zeigen, dass Geschichte als Vergangenheitsaneignung gesellschaftlich umstritten sein kann. Ein weiterer Schwerpunkt der Lehre widmet sich unterschiedlichen Praktiken aktueller Geschichtsvermittlung.
Betreuung von Abschlussarbeiten
Die Betreuung von Abschlussarbeiten im Rahmen der BA- und MA-Studiengänge im Fach Geschichte wird in einem Umfang von maximal 15 Arbeiten in einem Semester gerne übernommen, wobei davon bis zu zehn Arbeiten als Erstgutachter begleitet und geprüft werden. Die Zahl der möglichen Arbeiten, für die das zweite Gutachten geschrieben wird, richtet sich nach den anfangs eines Semesters angefragten und zugesagten Erstbetreuungsverhältnissen.
Eine die Arbeit vorbereitende und begleitende konzeptionelle und thematische Beratung erfolgt ausschließlich für die Arbeiten, für die das Erstgutachten übernommen wird. Das Betreuungsverfahren beginnt mit zwei Gesprächen vor Anmeldung der Arbeit beim Hochschulprüfungsamt. In einem ersten Gespräch unterbreiten Absolvent:innen erste Überlegungen zum beabsichtigtenThema der Abschlussarbeit. Nota bene: Vorschläge, die darauf zielen, lediglich einen Entwurf für schulischen Unterricht im Fach Geschichte zu liefern, werden nicht als Abschlusarbeit angenommen. Im Anschluss an das erste erhalten Sie Gelegenheit ein Exposé auszuarbeiten, das das Thema konkretisiert, eine Fragestellung formuliert, eine Arbeitshypothese bietet und das angedachte konzeptionell-methodische Vorgehen der Arbeit erläutert. Das zweite Gespräch dient der Diskussion des Exposés. Danach wird die Arbeit beim HPA angemeldet. Während der Prüfungsphase besteht die Möglichkeit eines weiteren Gesprächs um während des Ausarbeitungsprozesses anfallende Probleme zu lösen.