Institut für Pflegewissenschaft

Institut für Pflegewissenschaft

Lehrkräftebildung und pflegewissenschaftliche Forschung in Koblenz

Warum überhaupt Pflege studieren?

Es geht in der Gesundheitsversorgung längst nicht mehr nur darum, Krankheiten medizinisch zu behandeln. Wir Menschen leben zum Glück immer länger und haben dann öfters chronische Erkrankungen, mit denen wir im Alltag zurecht kommen müssen. Gesundheitsförderung, Gesundheitsbildung, Gesunderhaltung und Krankheitsbewältigung, all das ist professionelle Pflege.

Was braucht es, um diese Aufgaben der Pflege so gestalten, dass sie in das Leben der Menschen passen, sie durch das komplexe Gesundheitswesen zu begleiten und für ihre Interessen einzutreten?
Es braucht aktuelles pflegerisches und medizinisches Fachwissen, das durch Wissenschaft und Berufserfahrung geprägt ist, kritisches Denken, um ins Gespräch mit anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zu kommen und eine fundierte und umfassende Persönlichkeitsbildung.

Was tut das Institut für Pflegewissenschaft (IPW)?
Wir bilden im IPW an der Universität Koblenz in Bachelor- und Masterstudiengängen Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe sowie wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus und bereiten weitere Studiengänge für Pflegeexpertisen in zahlreichen beruflichen Handlungsfeldern vor. Das IPW setzt sich zudem für eine stärkere akademische Aus- und Weiterbildung in der Pflege auch in Deutschland ein.

Sie interessieren sich für ein Studium der Pflege oder Pflegepädagogik, sind sich aber unsicher, ob Sie weiterhin noch arbeiten können und wie sich das Pensum verteilt?

Aktuelles

Geplantes Kombistudium Pflege (2-Fach-Bachelor)

Voraussichtlich zum WiSe 25/26 und vorbehaltlich aller erforderlichen Genehmigungsschritte wird das Fach Pflege auch im 2-Fach-Bachelor angeboten. Pflege kann dann als Kombistudium interdisziplinär mit anderen Fächern wie bspw. Soziologie, Psychologie, Mathematik u.a. studiert werden.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!


Über uns

Das Institut für Pflegewissenschaft (IPW) der Universität Koblenz wurde zu Beginn des Wintersemesters 2022/2023 als sechstes Institut im Fachbereich 1: Bildungswissenschaften gegründet.
Das Institut befindet sich derzeit im Aufbau. Wir halten Sie hier und auf Instagram gerne über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden!

Das Team des Insituts für Pflegewissenschaft

Arbeitsbereiche

Das Institut für Pflegewissenschaft leistet in erster Linie Beiträge zur Qualifizierung von Lehrpersonen im Berufsfeld Pflege an berufsbildenden Schulen. Wir entwickeln darüber hinaus neue Forschungs- und Studienschwerpunkte im Kontext von Pflege und Gesundheit und kooperieren dabei mit anderen Instituten, Fachbereichen und Institutionen der Universität Koblenz und weiteren Einrichtungen.
Unsere Arbeitsbereiche sind Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention, Pflegedidaktik sowie Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Akut- und Langzeitpflege.

Studium, Forschung & Transfer

Derzeit wird ein Lehramtsstudium Pflege an berufsbildenden Schulen angeboten. Der Bachelor- und Masterstudiengang für das Lehramt Pflege an berufsbildenden Schulen (LA Pflege BBS) bereitet auf die Übernahme von Lehrtätigkeiten im Berufsfeld Pflege in verschiedenen Schulformen und Bildungsgängen der berufsbildenden Schulen vor.
Infos und Zulassung
Die Forschung am IPW ist einerseits anwendungsbezogen. Ein Schwerpunkt ist die Forschung zur pflegerischen Versorgung in verschiedenen Settings. Des Weiteren geht es um Fragen der Pflegebildung und der Professionalisierung der Pflegenden. Andererseits wird auch Grundlagenforschung zur Theorie- und Methodenentwicklung in der Pflegewissenschaft sowie zu gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Pflege und Gesundheit wie soziale Gerechtigkeit, Inklusion etc. betrieben.
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Das pflegedidaktische Forschungsprofil des IPW gründet sich zum einen auf Arbeiten, Projekte und Initiativen zur Pflegebildungsforschung. Dabei geht es z.B. grundsätzlich um Fragen der Pflegebildung, der eingebundenen Akteurinnen und Akteure, der beteiligten Institutionen sowie der Lernortkooperationen. Anwendungsbezüge fokussieren dabei auf fachliche, soziale, methodische und personale Kompetenzen, aber auch auf Methoden und Techniken der Bildungsprozessgestaltung, insbesondere auch unter Einbezug digitaler Anwendungen und neuer Technologien.
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