Inspiriert von dem im alle zwei Jahre stattfindenden Blockseminar, das in Kooperation von Professor*innen der Universitäten Kassel, Koblenz, Marburg, Frankfurt und Wien veranstaltet wird, entstand beim letzten Treffen in St. Gilgen (Österreich) die Idee einer über den universitären Rahmen hinausgehenden Studierendenvernetzung. Die Reflexion über zeitgenössische Krisentheorien und deren Implikationen mündete in den Wunsch, diesen Diskurs in einem breiteren Rahmen zu vertiefen und interdisziplinär zu erweitern.
Daraus erwuchs die Konzeption einer interdisziplinären Konferenz, die für den Sommer 2025 angesetzt ist. Aufbauend auf den Themen zur sozial-ökologischen Transformation und den kritischen Erkenntnissen verschiedenster Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen formierte sich eine universitätsübergreifende Vorbereitungsgruppe. Diese setzt sich primär aus (Master-)Studierenden der Universitäten Wien, Koblenz und Marburg zusammen.
Die Konferenz wird vom 16. bis 20. Juni 2025 im Bildungszentrum Burg Schwaneck bei München stattfinden.
Die Konferenz
Angesichts der Vielzahl gesellschaftlicher Krisen und Herausforderungen strebt die Konferenz die Schaffung eines Raumes an, in dem diese aus einer akademisch fundierten sowie praxisnahen Perspektive analysiert werden können.
In einem selbstverwalteten Rahmen, losgelöst von starren universitären Strukturen, wollen wir Strategien präsentieren, reflektieren und gemeinsam erarbeiten und unserer Rolle als kritische Akademiker*innen und Wissenschaftler*innen gerecht werden.
Der Fokus der Konferenz liegt auf Transformationsprozessen innerhalb sozialer, politischer und emanzipatorischer Bewegungen sowie auf wissenschaftlichen Ansätzen zu diesen Themenfeldern. Unser Ziel ist es, theoretische Erkenntnisse mit praxisnahen Handlungsansätzen zu verknüpfen und nachhaltige Impulse für weiterführende Forschungs- und Vernetzungsinitiativen zu setzen. Darüber hinaus fördern wir die deutschland- und österreichweite Zusammenarbeit von Studierenden sowie die interdisziplinäre Vernetzung verschiedener politikwissenschaftlicher und angrenzender Fachbereiche.
Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung derjenigen Professor*innen, die bereits das Blockseminar in St. Gilgen geleitet haben: Fabian Georgi, John Kannankulam, Ulrich Brand, Bernd Belina, Katharina Hajek und Kristina Dietz. Ihre Expertise und ihr Engagement ermöglichen es uns, die Reichweite der Konferenz zu erweitern und ihre inhaltliche Qualität zu sichern.
Bei der Programmgestaltung wirken alle mit: Ein Call for Papers wird Studierende und anderweitige Interessent*innen die Möglichkeit bieten, im Rahmen der Schwerpunkte, sich und ihr zu behandelndes Thema vorzustellen. Themengestaltung und Methodik jeglicher Art sind willkommen.
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Die Teilnehmenden
Die Konferenz soll kritischen Wissenschaftler*innen dabei helfen, ihre eigenen Positionen im Diskurs zu schärfen, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, sowie die Verbindungen und Netzwerke unter den Teilnehmer*innen zu verbessern. Die Teilnehmer*innen sollen zukünftig als Multiplikator*innen in verschiedene gesellschaftliche und wissenschaftliche Bereiche wirken können.
Wir möchten die (finanzielle) Hemmschwelle zur Teilnahme möglichst gering halten und auf eine partizipative Vor- und Nachbereitung setzen. Grundsätzlich ist das Seminar für Masterstudierende konzipiert, aber auch engagierte Bachelorstudierende, oder andere Interessierte, beispielsweise aus der Lehre, sind herzlich eingeladen. Wir wünschen uns eine Teilnahme von Menschen aus unterschiedlichen universitären Kontexten, um die Fruchtbarkeit der Vernetzung gewährleisten zu können.
Die maximale Teilnehmer*innenzahl liegt bei 60 Personen.
Die Anmeldung
Besonderer Wert wird auf eine möglichst diverse Zusammensetzung der Teilnehmenden aus verschiedenen Universitäten und Organisationen gelegt. Die Plätze pro Standort werden somit begrenzt sein.
Die Finanzierung
Unser Anliegen ist es, die Teilnahme unabhängig von individuellen finanziellen Ressourcen zu ermöglichen. Daher wird eine flexible Selbstbeteiligung zwischen 75 und 200 Euro angestrebt. Zusätzlich bemühen wir uns um eine solide Finanzierung durch öffentliche und universitäre Mittel sowie private Unterstützung, um die Kosten weiter zu senken und eine inklusive Konferenz zu gewährleisten.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir unter info@studivernetzung.de oder über Insta (@ausdentruemmerndasparadies) gerne zur Verfügung.